Das Öl meiner Träume

Es soll ja Menschen geben, die nehmen für alles Olivenöl, weil es so toll ist. Aber das ist nicht wirklich sinnvoll. Zum einen hat es meistens einen Eigengeschmack, den man nicht immer haben will, zum anderen ist es zum Braten nur bedingt geeignet, da es sich nicht hoch erhitzen lässt. Manchmal ist es auch Verschwendung, ein teures Olivenöl zu nehmen wo man es gar nicht braucht. Für manche Salate, zum Würzen und Beträufeln und auch zum Andünsten bei italienischen Gerichten ist es natürlich toll.

Außerdem gibt es auch noch andere wertvolle und interessante Öle, die für manches bestens geeignet sind. Geschmacksneutrale Öle mit einem hohen Rauchpunkt nimmt man, wenn es hauptsächlich darum geht die Hitze weiterzuleiten, wie beim Anbraten von Steaks oder beim Kochen im Wok.

Meine Öl-Sammlung sieht so aus:

Sonnenblumenöl: Mein Allroundöl für kalt und warm, nehme ich zum Anbraten und für Salatdressings. Kann auch mal Rapsöl sein.

Erdnussöl: Wenn es besonders heiß wird, wie es z.B. beim Anbraten im Wok passieren kann

Olivenöl: Da habe ich ein gutes für die kalten Sachen und wenn ich das Öl schmecken will und ein normales für das Kochen von italienischen bzw. mediterranen Gerichten

Traubenkernöl: Hochwertiges, geschmacksneutrales Öl, dass ich hauptsächlich für Salate verwende. Lässt sich aber auch hoch erhitzen.

Kürbiskernöl, dunkles Sesamöl, Walnussöl: Haben einen starken Eigengeschmack, sind daher nur für spezielle Einsätze geeignet. Nehme ich zum Würzen und für besondere Salate und kalte Gerichte.

Ab und zu kann man in der kalten Küche Maiskeimöl oder Distelöl gebrauchen, beides sind hochwertige Öle mit hohem Vitamingehalt und Anteil an essentiellen Fettsäuren.

Der Dschinn übrigens hält nicht so viel von Ölen, er schwört auf Hammelfett. Allerdings hat er sicherlich auch noch nie selbst einen Kochlöffel in der Hand gehabt.

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